Urinprobe fälschen

Wie kann man beim Urintest schummeln?

Neben der Haaranalyse ist das Urinscreening ebenfalls eine probate Möglichkeit, den etwaigen Konsum von Drogen oder Alkohol festzustellen beziehungsweise zu negieren. Anders als beim Haar verbleiben die jeweiligen Abbauprodukte allerdings nur einige Stunden bis maximal wenige Tage im Urin. Danach ist ein Nachweis nicht mehr möglich. Um den Urinprobe fälschen vorzubeugen, werden Urinkontrollen stets sehr kurzfristig angekündigt. So können sich die Probanden nicht durch zeitweise Abstinenz auf die Abgabe der Probe vorbereiten. Beim Kontrolltermin muss man vor dem wachsamen Augen einer Kontrollperson wasserlassen.

Im ersten Augenblick naheliegend erscheint die Möglichkeit, den Urin einer anderen Person am Körper zu transportieren, naheliegend. Bei männlichen Probanden wird dieser fremde Urin dann mit einem Kunstpenis ausgeschieden, der die Augen der anwesenden Kontrollperson täuschen soll. Allerdings haben diese Personen einen geschulten Blick. Zudem wird genau kontrolliert, ob der ausgeschiedene Urin Körpertemperatur hat.

Eine tatsächlich wirkungsvolle Methode des Schummelns ist es, vor der Abgabe der Urinprobe besonders viel Wasser oder andere „unverdächtige“ Getränke zu konsumieren. Dadurch wird die Konzentration nachzuweisender Stoffe teilweise deutlich verringert. Dies gilt allerdings auch für die meisten anderen Stoffe, die ebenfalls im Urin vorkommen.

Darum wird zusätzlich der Kreatininwert des abgegebenen Urins kontrolliert, sagt MPU-Expertin Monika Sedlmeier. Wenn dessen Werte zu gering sind, lässt sich dies als Zeichen eines hohen Flüssigkeitskonsums vor dem Test deuten, der zu einem verfälschten Testergebnis führt. Eine solche Probe gilt dann als ungültig.

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Wie kann ich mein Urin fälschen?

Die durchführenden Begutachtungsstellen tun alles, um Manipulationsversuche so weit wie möglich auszuschließen. Um das Urinprobe fälschen beim Abstinenznachweis zu vermeiden sind die Kontrolltermine auch sehr kurzfristig angesetzt. Bereits kurz nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen sind die entsprechenden Abbaustoffe nicht mehr nachweisbar. Wer kurz vor dem Kontrolltermin noch Alkohol oder Drogen konsumiert hat, kann eine Manipulation allenfalls durch die Verdünnung des Urins versuchen.

Bei der sogenannten „in vitro-Verdünnung“ wird eine angegebene Urinprobe im Reagenzglas verändert, indem Wasser oder bestimmte chemische Substanzen zugesetzt werden. Allerdings muss man die Probe unter Aufsicht abgeben, daher ist ein solcher Manipulationsversuch kaum durchführbar.

Einen besseren Erfolg versprechen sich einige Probanden durch die „in-vivo-Verdünnung“, also das Trinken von sehr viel Flüssigkeit vor der Abgabe der Probe. Auf diese Weise sinkt die Konzentration der Abbauprodukte, die beim Konsum von Alkohol oder Drogen entstehen. Allerdings wird der Urin dadurch auch deutlich heller, weshalb man durch die zusätzliche Einnahme von Vitamin B2 nachhelfen muss.

Trotzdem stehen die Chancen schlecht, dass die Manipulation den gewollten Effekt hat. Denn es werden nicht nur die fraglichen Substanzen im Urin verdünnt, sondern auch die meisten anderen, üblicherweise im Urin enthaltenen Stoffe. Daher wird nicht nur auf die Abbauprodukte von Drogen und Alkohol getestet, sondern auch auf den Kreatininwert.

Ist dieser zu gering, ist das ein deutliches Zeichen für einen erhöhten Flüssigkeitskonsum vor der Abgabe der Probe und damit für einen Manipulationsversuch. Das kann klare Konsequenzen nach sich ziehen, in jedem Fall wird die Probe aber als ungültig deklariert.


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Was kann Urinprobe verfälschen?

Eine Verfälschung der Urinprobe ist in der Praxis kaum durchführbar. In der Theorie besteht die Möglichkeit, den Urin gegen den einer „unbelasteten“ Person zu tauschen. Darüber hinaus kann der eigene Urin „in vitro“ oder „in vivo“ manipuliert werden. Im erstgenannten Fall wird der bereits vor der eigentlichen Urinkontrolle abgegebene Urin durch das Beimischen von Wasser und chemischen Substanzen verändert.

Auf diese Weise werden beim Urinprobe fälschen die Stoffe, nach denen in der offiziellen Probe gesucht wird, kaum noch oder gar nicht mehr nachweisbar. Allerdings muss man darauf achten, dass der manipulierte Urin bei Abgabe der Probe als tatsächlich eigener Urin anerkannt wird. Hierzu sind u.a. spezielle Flüssigkeitsbehälter auf dem Markt, die mit einem realistisch geformten Kunstpenis verbunden sind. Die wachsamen Augen der Kontrollperson lassen sich damit allerdings kaum täuschen, außerdem hat der außerhalb des Körpers transportierte Urin in der Regel eine geringere Temperatur.

Bei der in-vivo-Verdünnung trinkt man vor Abgabe der Probe besonders viel Flüssigkeit, um die Konzentration der fraglichen Substanzen im Urin herabzusetzen. Um die hellere Farbe des Urins auszugleichen, kann man zusätzlich Vitamin B2 einnehmen. Allerdings werden nicht nur die Abbauprodukte von Drogen oder Alkohol verdünnt, sondern auch die anderen üblicherweise im Urin vorhandenen Substanzen.

Daher wird die offizielle Urinprobe in der Regel zusätzlich auf den Kreatininwert untersucht. Ist dieser deutlich zu gering, ist das ein Zeichen von einem zu hohen Konsum von Flüssigkeit vor der Abgabe der Urinprobe. Zwar kann das in den meisten Fällen nicht als vorsätzlicher Betrugsversuch geahndet werden. In jedem Fall wird die Urinprobe dann aber als ungültig deklariert.

Kann man einen Urintest verfälschen?

Der Urintest gilt neben der Haaranalyse als die zweite sichere Möglichkeit, einen Alkohol- oder Drogenkonsum sicher zu bestätigen oder zu negieren. Sicher ist das Urinscreening aber nur dann, wenn es ohne lange Vorankündigung durchgeführt wird: Anders als im Haar bleiben die fraglichen Substanzen im Urin nur sehr kurz nachweisbar, denn sie werden nach und nach ausgeschieden. In der Praxis wird sehr viel dafür getan, einen Urintest fälschungssicher zu machen, darum ist eine Manipulation in der Regel sinnlos. In der Theorie gibt es drei Wege, einen Urintest zu verfälschen.

Lesetipp: Was sind typische Fragen beim Odiotentest?

Möglichkeiten beim Urinprobe fälschen

  1. Man gibt nicht den eigenen Urin ab, sondern den einer anderen Person. Allerdings ist beim Wasserlassen für die Probe stets eine Kontrollperson anwesend, die sehr wachsam hinschaut. Kunstpenisse werden meistens sofort erkannt, außerdem hat der mitgebrachte Urin eine kühlere Temperatur als die frisch abgegebene, körpereigene Flüssigkeit.
  2. Die in-vitro-Manipulation ist die Verfälschung von Urin quasi im Reagenzglas. Der vor der offiziellen Probenabgabe gelassene Urin wird mit Wasser und chemischen Substanzen angereichert, um die Konzentration der Abbauprodukte von Drogen oder Alkohol zu mindern. Auch hier gestaltet es sich aber als schwierig, den so manipulierten Urin als frisch abgegebenen Urin zu deklarieren.
  3. Die in-vivo-Manipulation bedeutet, vor der Abgabe der offiziellen Probe besonders viel zu trinken, um die Konzentration der fraglichen Stoffe zu reduzieren. Das ist tatsächlich möglich, allerdings verändert sich dabei auch die Farbe des Urins. Zudem verdünnt man auch die Konzentration anderer, üblicherweise im Urin vorhandenen Stoffe. Um eine realistische Urinfarbe zu erzeugen, kann man zusätzlich Vitamin B2 einnehmen. Die Qualität des Urins kann aber dennoch angezweifelt werden. Neben den fraglichen Substanzen wird auch der Kreatininwert des Urins überprüft. Ist dieser deutlich niedriger als er üblicherweise sein müsste, ist dies ein Anzeichen für einen hohen Flüssigkeitskonsum vor der Abgabe der Probe. Zwar ist es schwierig, einem Probanden dies als Betrugsversuch auszulegen. Dennoch wird die Probe dann als ungültig erklärt – und der Manipulationsversuch damit hinfällig.

Lesetipp: Was verfälscht eine Haaranalyse?

Welche Medikamente verfälschen Urintest?

Ein Urintest ist in der Regel eine sehr gute und zuverlässige Methode, um die Einnahme von Alkohol oder Drogen feststellen beziehungsweise ausschließen zu können. Allerdings ist ein solcher Test nur recht kurz nach einer möglichen Einnahme zuverlässig. Außerdem bestehen bei Urintests mögliche Kreuzreaktionen mit Medikamenten. Generell gibt es keine frei verkäuflichen Medikamente, durch die sich bei der Abstinenzkontrolle ein Alkohol- oder Drogenkonsum durch Urinprobe fälschen verschleiern ließe.

Zwar findet man online einige dubiose Anbieter, die vermeintliche Wundermittel zu oftmals absurd hohen Preisen anbieten. Wunschgemäß wirksam ist aber keines dieser Mittel, einige führen aber trotzdem zu unerwünschten Nebenwirkungen. Hingegen gibt es einige Mittel, die ein fälschlicherweise positives Testergebnis nach dem Urinscreening zur Folge haben können. Zu nennen sind hier vor allem die Wirkstoffe

  • Bromazepam, Clonazepam und Lorazepam,
  • Sertralin,
  • Efavirenz,
  • Venlafaxin,
  • Fluoxetin und
  • Trimethoprim.

Ein positives Resultat des Urinscreenings kann also auf die Einnahme eines dieser Medikamente zurückzuführen sein (die Liste ist unvollständig). Allerdings werden im Zweifel spezielle Testverfahren angewandt, um das Ergebnis zu verifizieren. Dies ist nicht notwendig, sofern der Proband die Einnahme von Drogen beziehungsweise Alkohol zugibt. Bei einer bestrittenen Einnahme kann eine bestätigende Analyse notwendig werden, etwa durch eine Blutkontrolle oder eine Haaranalyse. Im direkten Vergleich ist die Blutprobe aussagekräftiger als die Haarkontrolle.

Was trinken vor Urinprobe?

Eine Urinprobe kann darüber informieren, ob jemand in den zurückliegenden Stunden bis wenigen Tagen Alkohol beziehungsweise Drogen konsumiert hat. Denn genau wie im Blut und in den Haaren lagern sich die entsprechenden Abbauprodukte auch im Urin ab. Allerdings sind die Spuren der Substanzen bereits sehr schnell wieder verschwunden. Daher werden die Termine für die Abgabe der Proben immer sehr kurzfristig angesetzt.

So soll verhindert werden, dass sich Probanden etwa durch eine kurzzeitige Abstinenz auf die Kontrolle vorbereiten. Das Urinprobe fälschen und das anschließende wieder zur Flasche greifen ist so verhindert. Damit die Kontrolle reibungslos abläuft, sollte man am Tag vor der Abgabe nicht mehr trinken als notwendig. Als Faustregel wird hier die Größe von 1,5 Litern genannt, an heißen Tagen und bei großer körperlicher Anstrengung selbstverständlich dementsprechend mehr.

Empfohlen wird auch, auf den Konsum von harntreibenden Getränken wie Tee oder Kaffee zu verzichten. Denn die Urinprobe sollte auf keinen Fall verwässert werden: Durch den Konsum von übermäßig viel Flüssigkeit werden die Abbaustoffe von Drogen und Alkohol sehr deutlich verdünnt. Gleiches gilt aber auch für andere, ebenfalls im Urin enthaltenen Stoffe.

Wird in der Probe etwa ein deutlich zu niedriger Kreatininwert festgestellt, so gilt die Probe als verwässert und ist dementsprechend ungültig. Zwar wird einem dies in den meisten Fällen nicht als Manipulationsversuch vorgeworfen, doch verbaut man sich den Weg zum erhofften Abstinenznachweis. Wenn eine weitere abgegebene Probe ebenfalls verwässert und damit unbrauchbar ist, brechen viele Begutachtungsstellen beziehungsweise Labore die Abstinenzkontrollen ab. Wer trotzdem einen Abstinenznachweis haben möchte, muss dann noch einmal von vorne beginnen, wahrscheinlich mit einer anderen Testmethode (zum Beispiel der Haaranalyse).

Was muss ich bei einer Urinprobe beachten?

Das Urinscreening ist neben der Haaranalyse die zweite probate Methode, um den Konsum von Drogen beziehungsweise Alkohol nachzuweisen oder zu negieren. Kurzfristig ist das Urinscreening sogar genauer als die Haaranalyse, doch bereits nach Stunden werden die Abbauprodukte von Alkohol oder Drogen ausgeschieden. Darum werden die Kontrolltermine für die Probenabgabe stets sehr kurzfristig angesetzt. So soll verhindert werden, dass sich Teilnehmer auf den Kontrolltermin vorbereiten, indem sie sich für eine kurze Zeit abstinent verhalten.

Damit eine Probe Gültigkeit hat, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. So darf die Probe nicht durch den übermäßigen Konsum von Flüssigkeit verwässert sein, da dann auch die fragwürdigen Substanzen zu stark verdünnt werden. Fachleute empfehlen deshalb, bereits am Tag vor der Abgabe der Probe nicht zu viel Flüssigkeit zu trinken (Richtwert: 1,5 Liter) und auf harntreibende Getränke wie Kaffee oder Tee zu verzichten.

Die Urinprobe gibt man persönlich zum vereinbarten Termin ab. Damit kein Urinprobe fälschen stattfinden kann, muss man vor den wachsamen Augen einer Kontrollperson wasserlassen. Eine solche erkennt etwaige Manipulationsversuche meistens sehr schnell: Der Versuch etwa, über einen Kunstpenis manipulierten Urin oder Fremdurin abzugeben, ist den Ärzten beziehungsweise Labormitarbeitern bekannt. Auch wird genau kontrolliert, welche Temperatur die abgegebene Urinprobe aufweist. Liegt der Wert unterhalb der Körpertemperatur von 36 – 37 Grad, so ist das ein starkes Zeichen für einen Betrugsversuch.

Bestimmte Medikamente können eine Urinprobe fälschlicherweise als positiv erscheinen lassen, auch wenn man zuvor weder Drogen noch Alkohol konsumiert hat. Im Zweifelsfall gibt es die Möglichkeit, über eine andere Methode (etwa eine Blutkontrolle) die erhaltenen Werte nochmals zu verifizieren.

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