Reaktionstest und Leistungsdiagnostik bei MPU

Was ist der Leistungstest bei der MPU?

Reaktionstest und Leistungsdiagnostik bei MPU
Reaktionstest und Leistungsdiagnostik bei MPU
Was ist Sinn und Zweck der Leistungsdiagnostik bei MPU? Er dient dazu die für die Fahrtauglichkeit erforderliche körperliche und geistige Fitness einer Person zu ermitteln. Sind die Fähigkeiten etwa aufgrund von ungenügendem Sehvermögen, geistiger Minderbegabung oder Demenz eingeschränkt, so lässt sich dies beim Leistungstest am besten herausfinden.

Auch Diabetes, Psychosen oder die missbräuchliche Einnahme von Alkohol, Drogen oder Medikamenten kann deshalb die Fahreignung zumindest temporär einschränken. Um ein objektives Bild über den ist-Zustand einer Person zu bekommen, ist die Durchführung eines Leistungstests eine probate Lösung und daher fester Bestandteil der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU).


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Wie lange dauert der Reaktionstest bei der MPU?

Der zur MPU gehörende Reaktionstest ist dementsprechend individuell vor Ort ausgewählt. Hinsichtlich der Dauer der Leistungsdiagnostik bei MPU ist die Begutachtungsstelle ebenso relativ frei. In der Regel dauert der am Computer durchgeführte Reaktionstest hierzu rund sieben bis zehn Minuten. Hinzu kommt in der Regel anfänglich ein Probelauf. Bei dem erhält auf jeden Fall der Teilnehmers die Antworten auf seine Fragen.

Wie funktioniert der Reaktionstest bei der MPU?

Das Verfahren unterscheidet sich individuell und von Test zu Test. Meistens werden am Bildschirm Symbole in verschiedenen Farben dargestellt, während aus dem Kopfhörer Töne in verschiedenen Frequenzen ertönen. Beim Erklingen von zusätzlichen Signalen sind vorgegebene Tasten zu drücken oder Pedale zu treten.

Im Verlauf des Tests wird die Geschwindigkeit kontinuierlich gesteigert, um den Teilnehmer an dessen Leistungsgrenze zu bringen. Irgendwann geschehen zwangsläufig Fehler, an denen sich die Leistungsgrenze erkennen lässt. Liegt die Leistungsgrenze oberhalb eines bestimmten Wertes, signalisiert dies eine gute Reaktionsfähigkeit und damit eine umfängliche Fahreignung.

Lesetipp: Was ist der Wiener Test für Fahrtauglichkeit?

Ist der Wiener Test schwer?

Der sogenannte Wiener Test ist nicht schwieriger als andere Testverfahren. Vielmehr ist er so konzipiert, dass er zu klaren und vergleichbaren Ergebnissen führt. Obwohl sich die genauen Inhalte des Wiener Tests von Fall zu Fall unterscheiden, gibt er eine gute Auskunft über eine vorliegende Fahrtauglichkeit.

Das Prinzip des Wiener Tests erlaubt es, die einzelnen Bestandteile stets exakt auf eine Situation zuzuschneiden. Dies gilt auch und insbesondere dann, wenn der Wiener Test Bestandteil der MPU ist. Spezielle Apps erlauben es, sich vorher auf den Wiener Test vorzubereiten. Noch mehr zu empfehlen sind professionelle Vorbereitungskurse, in denen auch die Prüfungssituation realistisch eingeübt werden kann. Das ist wichtig, um die Anspannung und damit verbundene Symptome während des eigentlichen Tests zu minimieren.

Was muss man bei einem Reaktionstest machen?

Der Reaktionstest läuft in der Regel am Computer ab. Teilnehmer nehmen vor dem Bildschirm Platz und setzen sich einen Kopfhörer auf. Aus dem Kopfhörer ertönt eine Art Grundrauschen in verschiedenen Frequenzen und Tonhöhen, in das immer wieder bestimmte akustische Signale eingeblendet werden. Parallel dazu tauchen am Bildschirm immer wieder bestimmte Symbole und Muster auf. Je nach Vorgabe sind bei bestimmten akustischen und / oder bildlichen Darstellungen bestimmte Tasten zu drücken oder Pedale zu treten.

Im Laufe des Tests wird der Wechsel immer schneller, bis schließlich die Leistungsgrenze des Teilnehmers erreicht wird. Fehler passieren dabei irgendwann zwangsläufig. Wenn diese erst ab einer gewissen Schwelle auftauchen, gilt die Reaktionszeit als ausreichend für eine Fahrtauglichkeit.

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