Welche Fragen werden beim psychologischen Gutachten gestellt?

Wie verhalte ich mich bei einem psychologischen Gutachter richtig?

Welche Fragen werden beim psychologischen Gutachten gestellt?
Welche Fragen werden beim psychologischen Gutachten gestellt?
Die MPU besteht aus dem medizinischen Teil, dem leistungs- und Reaktionstest sowie dem psychologischen Gespräch. In diesem geht ein Gutachter einerseits auf die Ergebnisse der vorangegangenen Teile der MPU ein. Vor allem aber will er sich ein umfassendes Bild von seinem Gegenüber machen. Dabei spielt es eine gewichtige Rolle, wie er oder sie im Nachhinein mit dem Delikt umgeht, das zum Entzug des Führerscheins geführt hat. Welche Fragen beim psychologischen Gutachten möglicherweise gestellt werden.

Wichtig ist dabei eine erkennbare Selbstreflexion und die Einsicht des eigenen Fehlers. Nur wenn der Psychologe den Eindruck bekommt, es mit einer ehrlichen Person zu tun zu haben, die nach allem Ermessen durch die Teilnahme am Straßenverkehr keine Gefahr mehr für sich und andere darstellt, kann das Gutachten positiv ausfallen. Das beste Verhalten ist also einsichtig und ehrlich. Unehrliche Teilnehmer werden durch die geschulten Gutachter sofort erkannt aber auch im Einzelcoaching durchführen.

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Wie läuft ein psychologisches Gutachten ab?

Beim psychologischen Gespräch stellt der Psychologe oder die Psychologin Fragen, die auf die vorangegangenen Teile der MPU eingehen. Hinzu kommen weitere Fragen, die sich entweder auf den Führerschein und die Teilnahme am Straßenverkehr oder auf das zugrundeliegende Delikt beziehen. Andere Fragen sind unzulässig, allerdings lassen sich die Grenzen zu welche Fragen beim psychologischen Gutachten gestellt werden nicht immer ganz klar definieren.

Im Laufe des Gespräches bekommt der Gutachter ein umfassendes Bild von dem Teilnehmer und dessen aktueller Grundhaltung. Unter Einbeziehung der Resultate aus den ersten beiden Teilen der MPU erstellt der Psychologe anschließend sein Gutachten. Bis der Teilnehmer dieses in den Händen hält, können nach dem Datum der MPU weitere zwei Wochen vergehen.

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Wie antworte ich am besten bei der MPU?

Es ist sinnvoll, sich auf die MPU-Teilnahme durch ein Coaching oder einen Gruppenkurs professionell vorzubereiten. Dort lernt man die Fallstricke kennen und erfährt, wie man mit diesen bei der MPU umgehen kann. Allerdings sind Ehrlichkeit und erkennbare Selbstreflexion oberste Gebote. Verkehrspsychologen erkennen sofort, wenn jemand unglaubwürdig ist oder den eigenen Fehler beziehungsweise die zugrundeliegende Problematik nicht erkennen will. In einem solchen fall braucht ein Teilnehmer kein positives Gutachten zu erwarten.

Verhaltelsregeln: Wie auf MPU vorbereiten?

Darf ich bei der MPU lügen?

Die MPU wird von psychologisch geschulten Mitarbeitern beziehungsweise von Psychologen durchgeführt. Diese sind nicht nur in der Lage, die durchgeführten Tests zu bewerten und einzuschätzen. Sie erkennen auch fast immer, ob ein Teilnehmer die Wahrheit sagt oder eine fantasievolle Geschichte erzählt. Im ersten Fall kann man davon ausgehen, dass dies durch den Gutachter honoriert wird – und zwar auch dann, wenn die Wahrheit dem Teilnehmer nicht unbedingt zur Ehre gereicht. Wenn jemand offenkundig Unwahrheiten erzählt, sieht die Sache ganz anders aus. Jeder Gutachter wird dies negativ bewerten, weil der Teilnehmer noch zum Zeitpunkt der MPU versucht, sich mit Tricksereien ans eigene Ziel zu schummeln.

Allerdings müssen die bei der MPU gestellten Fragen stets fachbezogen sein, also mit dem Führerschein, der Teilnahme am Straßenverkehr oder etwaigen körperlichen beziehungsweise psychischen Einschränkungen, die für die Teilnahme am Straßenverkehr relevant sind, zu tun haben. Wenn dies bei bestimmten Fragen nicht gegeben scheint, ist eine Aussage wie „Auf diese Frage möchte ich nicht antworten.“ die beste Lösung. Auch dann ist es unbedingt zu vermeiden, den Gutachter anzulügen.

Wie persönlich sind die Fragen bei der MPU?

Im Rahmen der MPU darf eine Psychologin oder ein Psychologe fachbezogene Fragen stellen. Diese beziehen sich also einerseits auf den Führerschein beziehungsweise die Teilnahme am Straßenverkehr. Außerdem dürfen Fragen zu Psyche und Gesundheit gestellt werden, sofern diese auf mögliche Einschränkungen beim Führen eines Kraftfahrzeuges abzielen.

Andere Fragen, insbesondere indiskrete Fragen zur Lebensführung oder gar zur Sexualität dürfen durch einen Gutachter nicht gestellt werden. Natürlich sind die Grenzen hier immer fließend und es liegt zu weiten Teilen im Ermessen des Gutachters, diese näher zu definieren. Bei Fragen, die sich erkennbar nicht in diesem Rahmen bewegen, kann ein Teilnehmer aber die Antwort verweigern. Eine offenkundige Lüge als Antwort auf eine unzulässige Frage würde ihm allerdings immer negativ ausgelegt werden.

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